WLAN-Access Point Test 2015 - die besten AP vorgestellt.

WLAN-Access Point Test 2016

Sowohl in privaten Haushalten als auch in Unternehmen spielt die reibungslose und unkomplizierte Kommunikation mit intern angeschlossenen Endgeräten sowie dem Internet eine wichtige Rolle. Neben hochauflösenden Videokonferenzen mit Geschäftspartnern über großen Distanzen hinweg, erfreut sich Möglichkeit des Downloads großer Beliebtheit. Mit Hilfe eines Wireless Access Points – auch Basisstation genannt – wird sichergestellt, dass Endgeräte wie zum Beispiel Notebooks, Desktops-PCs oder Drucker miteinander kabellos kommunizieren können. Diese Geräte besitzen in der Regel einen sogenannten WLAN-Adapter der den Empfang von Daten ermöglicht.

Preisklasse:
€ —

Funktionsweise von Access Points

Häufig werden die Vorteile eines WLAN Access Point beschrieben. Wie solche ein Gerät arbeitet oder welche technischen Vorteile in demselben verborgen sind, bleibt den meisten von uns verborgen. Vor einigen Jahren entwarf die IT-Industrie den IEEE-Standard 802.11. Dieser Standard garantiert die Selektion einzelner Netzwerke.

Dieser technische Industriestandard ist innerhalb eines WLAN-Netzwerks für die Versendung von sogenannten “Broadcast-Telegrams” verantwortlich und identifiziert einzelnen Clients als gegenstelle. Außerdem wird der Aufbau zu anderen Access Points im selben Netzwerk ermöglicht. Ein bestehendes Netzwerk lässt sich somit über weite Strecken hinweg ausbauen. Seit rund vier Jahren sprechen Experten bei dieser neuartigen Vernetzung von sogenannten “Infrastruktur-Netzwerken”. Ein Access Point besitzt eine spezielle Programmierung, welche im die Zuteilung ein- und ausgehender Datenpakete ermöglich. Im Grunde erschafft ein Access Point also eine WLAN-Infrastruktur.

Mittlerweile sind Access Points mit integrierten Routern ein und dasselbe Gerät. Unabhängig davon übernehmen diese Geräte Aufgaben von Bridges oder herkömmlichen Switches, die eine intelligente Verteilung der Datenpakete ebenso vornehmen können. Im Zusammenspiel mit Routern, Switches, Repeater oder Bridges vermeidet ein Access Point mitunter die Kollision oder Mehrfachzustellung von Daten. Innerhalb des OSI-Referenzmodells befindet sich ein Access Point in bester Gesellschaft von Switch und Bridge auf Schicht 2, der “Sicherungsschicht”.

Die Aufgabe eines Access Points ist in erster Linie der Empfang sowie Versand von Daten, die an ihn weitergeleitet werden. Das eigentliche Grundprinzip wurde in jüngster Vergangenheit durch die WLAN-Funktionalität erweitert. Moderne Access Points sind nun in der Lage, Signale via Ethernet-Kabel sowie Kabellos an einen fest definierten Empfängerkreis zu übermitteln. Aus dieser Neuerung entstehen insbesondere auf Seiten der Benutzer erheblich Vorteile, die sich zum Beispiel in Form von frei wählbaren Arbeitsplätzen, Download oder Videoübertragungen äußern.

Einige dieser Technologien erfordern mitunter extreme Anpassungen bei einem bereits bestehenden Netzwerk, weshalb eine vorherige Planung sowie eine anschließende Dimensionierung unverzichtbar ist. Trotz günstiger Angebote in diesem Bereich, muss demnach vor der Anschaffung genau überlegt werden, welche Geräte für einen Betrieb in den eigenen Räumlichkeiten in Frage kommen.


Glossar

Ein WLAN Access Point kann in Ihrer WLAN-Infrastruktur dazu dienen, die Reichweite des Funknetzwerks zur erhöhen bzw. die Leistung zu verbessern oder – je nach Betriebsmodus – als Schnittstelle zwischen verschiedenen anderen netzwerkfähigen Geräten dienen. Je nach Modell des WLAN Access Points werden verschiedene Betriebsarten unterstützt.

BegriffErklärung
Repeater ModusAls Repeater bezeichnet man WLAN-Geräte, die den Empfangs- und Sendebereich eines vorhandenen Funknetzwerks vergrößern. Hierbei wird das vorhandene Funksignal also lediglich verstärkt.
AP-ModeBei der Verwendung als Access-Point - meint man grundsätzlich zunächst einmal das Bereitstellen eines WLAN-Netzes. Beispielsweise vereinen WLAN-Router die Funktionen eines Routers mit denen eines WLAN-Access-Points, um ein Funknetzwerk aufzubauen.
Bridge-ModusDer Bridge-Modus verhält sich auf den ersten Blick zwar ähnlich wie ein Repeater, allerdings wird hier meist eigentlich nicht das vorhandene Netzwerk verstärkt, sondern ein weiteres Netzwerk aufgebaut und mit dem ersten verbunden.
Client-ModeDer Client-Mode dient dazu, einen WLAN Access Point lediglich dazu zu nutzen, sich als Client im eigentlichen Funknetzwerk anzumelden. In der Regel können sich über diesen Access-Point dann keine weiteren Geräte anmelden. Dieser Modus dient eigentlich dazu, an den Access-Point dann ein kabelgebundenes Netzwerkgerät, beispielsweise ein Smart TV mit Ethernet-Anschluss aber ohne WLAN, anzuschließen. Für alle diese Betriebsmodi ist es sinnvoll, im Zweifelsfall die Anleitungen des Herstellers zu konsultieren.
PoEPower over Ethernet - kurz PoE ermöglicht es, andere Netzwerkgeräte, die dies ebenfalls unterstützen, über das Netzwerkkabel mit Strom zu versorgen.
VerschlüsselungDer wichtigste Punkt aber bei einem WLAN ist die Verschlüsselung. Hier gibt es verschiedene Protokolle. Aktueller Standard ist WPA2. Hingegen sollte WEP aus Sicherheitsgründen nicht mehr verwendet werden.
WPSDas Hinzufügen von weiteren Geräten in solch ein verschlüsseltes Netzwerk soll durch WPS, dem sogenannten Wi-Fi Protected Setup, erleichtert werden.
FrequenzbandFür die Nutzung von WLAN sind bestimmte Frequenzbänder reserviert, und zwar derzeit bei 2,4 Ghz sowie um 5 GHz. Je nach technischen Möglichkeiten des WLAN-Access-Points lässt sich oft über die Auswahl eines bestimmten WLAN-Kanals ein bestimmter Frequenzbereich festlegen.
WLAN-StandardDa WLAN von der Industrie beständig weiterentwickelt wird, existieren verschiedene WLAN-Standards parallel. Die meisten nur wenige Jahre alten Geräte dürften wohl mindesten WLAN-g unterstützen. Noch aktuell sind WLAN-n-fähige Geräte und Router. Mit WLAN 802.11ac steht aber seit Dezember 2013 ein Nachfolger in den Startlöchern. Bei der Einrichtung ihres Funknetzwerks sollten Sie also darauf achten, einen mit ihren Endgeräten kompatiblen WLAN-Standard zu verwenden.

Access Points Kaufberatung – worauf geachtet werden muss

Damit mehrere Computer zu gleichen Zeit den Weg ins Word Wide Web finden, wird wahlweise ein Modem, ein Router oder ein Access Point (AP) benötigt. Wer sich für einen vielseitig einsetzbaren AP oder eine Mischung aus AP-Router-Mischung entscheidet, sollte unbedingt einige Punkte vor dem Kauf beachten.

Erfahrungsgemäß stellt für die meisten Haushalten und Unternehmen die Reichweite ein entscheidendes Kriterium dar. Unscheinbare Faktoren, wie zum Beispiel das Material oder die Dicke einer Wand können diese maßgeblich beeinträchtigen und sogar für das Scheitern eines geplanten Netzwerks verantwortlich sein. Beispielsweise besitzen einige Wandmaterialien einen hohen Wasseranteil. Wasser verhindert die Weitergabe von Signalen. Ebenso lästig können Wände aus Holz oder dem häufig eingesetzten Stahlbeton sein. Die Reichweite ist also einer der wichtigsten Faktoren, wenn es um die Wahl eines passenden APs geht.

Selbstverständlich ist die maximale Übertragungsgeschwindigkeit ein weiterer Faktor, der Beachtung finden sollte. Access Point, die innerhalb des 802.11b-Standards Signale an die Empfänger übertragen, lassen nicht mehr wie elf Mbit pro Sekunde zu. Standards mit a- und g-Endung erlauben hingegen satte 54 Mbit pro Sekunde. Moderne APs erlauben darüber hinaus weit höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Da es sich hierbei um WLAN-Geräte handelt, ist deren Signalstreuung nicht einzudämmen bzw. zu kontrollieren. Unbefugte sehen bei entsprechender Entfernung zum Gerät ebenfalls dessen Signal und können einen Zugangsversuch unternehmen. Angesichts dieser erheblichen Gefahr setzen die Hersteller auf ausgereifte Sicherheitskonzepte in Form von verschiedenen Verschlüsselungstechnologien.

Neben der etwas älteren WEP-Verschlüsselung sollten die gängigen WPA2- und WPA-Verschlüsselungstechnologien zum Leistungsumfang des Access Points gehören. Die Aktivierung des jeweiligen Protokolls darf aus Gründen der Übersichtlichkeit dem Anwender in die Hände gegeben werden. Es ist außerdem empfehlenswert, wenn die Geräte miteinander reibungslos harmonieren, sodass das Risiko einer fehlerhaften Konfiguration auf ein Minimum reduziert werden kann.

Die auf der Verpackung des Geräts beschriebenen Kompatibilitäts-Spezifikationen sind an dieser Stelle aufschlussreiche Ansatzpunkte. In Sachen HD-Video-Streaming darf beim gewünschten Access Point keinesfalls das Feature eines Dualbands fehlen.

Der manuelle Wechsel zwischen 2,4- sowie 5-GHz-Frequenzbändern ist enorm vorteilhaft, wenn das eigenen Netzwerk zeitweise für große Downloads oder Videokonferenzen zur Verfügung stehen soll. Wenn möglich, sollte die Antenne nicht innerhalb des Gehäuses, sondern außerhalb als abnehmbare Komponente angebracht sein. Dadurch kann auf die Reichweite des Signals bzw. dessen Stärken jederzeit Einfluss genommen werden. Stellenweise entpuppt sich diese Möglichkeit als Pluspunkt hinsichtlich des Komforts. Eher eine Randerscheinung, aber dennoch von großer Bedeutung sind die Lasttests einiger Access Point. Unausgereifte Modelle werden oftmals von zu hohen Betriebstemperaturen begleitet, was wiederum Schäden an der eingebauten Hardware verursachen kann. Eine Vor-Ort-Beratung kann an dieser Stelle Aufschluss bringen.

Im Idealfall besitzt das Gerät neben eine hohen Vielseitigkeit sowie Kompatibilität ein Software-Tool, dass tiefere Einblicke in das Modell erlaubt. So lassen sich problematische Konfigurationen schnelle lokalisieren und beheben. Die Konfiguration und Pflege des APs sollte über ein übersichtliches und gut strukturiertes User-Interface möglich sein.

WLAN-Access Point Test 2016

Die Fülle der am Markt erhältlichen Access Points ist riesig. Vor diesem Hintergrund fällt die Wahl des richtigen “Allrounders” schwer. Eine Filterung nach Reichweite, Übertragungsgeschwindigkeit, Security sowie Lebensdauer ist eine guter Option, um unnütze Geräte aus der persönlichen Auswahl zu verbannen. Stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis, ist das richtige Modell nur einen Steinwurf von der Inbetriebnahme entfernt.

Auf den folgenden Unterseiten werden einige Access Points der neuesten Generation vorgestellt, welche die oben genannten Produkteigenschaften besitzen und einem gehobenen Qualitätsanspruch gerecht werden. Auf Basis ausführlicher Testberichten und praktischen Erfahrungen wurden die ausgewählten Modelle bewertet.